Winfried Lünemann
In Dortmund geboren, aber durch die Kriegsereignisse nach Konstanz verschlagen, entdeckte er hier die Liebe zum Theater. Nach Kriegsende begann er seine Schauspiel-Ausbildung und gab sein Bühnendebüt noch während der Ausbildung bei Heinz Hilpert am Stadttheater Konstanz . Die Lehr- und Wanderjahre führten Winfried Lünemann ans Rheinische Landestheater Neuss. Weitere Engagements folgten an den Komödien in Frankfurt und Stuttgart, dem Theater am Dom in Köln, dem Ernst-Deutsch-Theater und den Kammehrspielen in Hamburg und natürlich Düsseldorf. Neben Film- und Fernseharbeiten (z.B. "Im Banne der Madonna", "Pastorale 1943", "Kalte Heimat", "Die verlorene Ehe der Katharina Blum" oder "Ein Herz und eine Seele") hat er auch eine umfangreiche Tournee-Erfahrung. Man sah ihn in Inszenierungen u. a. mit H. J. Kulenkampf, Carl Raddaz, Günter Ungeheuer und Horst Tappert. Bei den Schlossfestspielen in Neersen spielte er u.a. in den "Lustigen Weibern von Windsor" und an den Ruhrfestspielen Recklinghausen den "Vater" in "Die weiße Krankheit".